Medienstiftung - Richtlinien für die Förderungsprojekte - Stiftung

Richtlinien für die Förderungsprojekte

1. Förderzweck

Die Medienstiftung Hamburg/Schleswig-Holstein soll der Förderung der Medienstandorte Hamburg und Schleswig-Holstein dienen, insbesondere der Nachwuchsförderung.

2. Kriterien der Vergabe

  • Die geförderte Maßnahme soll den Medienstandorten Hamburg und Schleswig-Holstein dienen; 
  • der Schwerpunkt der Förderung soll in der unmittelbar berufsqualifizierenden Aus- und Weiterbildung  im Medienbereich liegen; vorzugsweise, aber nicht ausschließlich, sollen besondere, den normalen Gang von Forschung und Lehre überschreitende Projekte an Universitäten und Fachhochschulen gefördert werden;
  • darüber hinaus können auch Projekte gefördert werden, die die Erforschung und Erprobung neuer Technologien im Medienbereich zum Gegenstand haben;
  • in der Regel soll es um eine zeitlich befristete Finanzierung von Projekten und Vorhaben gehen, d. h. eine dauerhafte institutionelle Förderung soll nur in Ausnahmefällen möglich sein;
  • Stiftungsmittel sollen in der Regel keinen Ersatz für ausbleibende staatliche oder öffentliche Förderungen darstellen.

3. Grundsätze

Die Förderung durch Zuschüsse setzt den Nachweis von angemessenen Eigen- oder Drittmitteln (mindestens 20 Prozent) voraus. Die Eigenmittel können sich nicht aus einkalkulierten Personalkosten oder Raummieten rekrutieren. Die mehrfache direkte oder indirekte Förderung eines Projektes/ Vorhabens aus Mitteln der Stiftung im gleichen Kalenderjahr ist grundsätzlich nicht zulässig. Die Förderung muss grundsätzlich vor dem Beginn einer Maßnahme beantragt werden. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht.

Empfänger institutioneller Leistungen nach dem Medienstaatsvertrag Hamburg Schleswig-Holstein und Stadtteilkulturzentren können nur dann gefördert werden, wenn das Vorhaben sich als Ergänzung zur regelmäßigen Aufgabenerfüllung der Institution und als besonders unterstützungswert darstellt. Solche Vorhaben müssen echten Projektcharakter haben. Über die Förderung darf nicht die technische Infrastruktur der Institution finanziert werden.

Ein wirtschaftliches Tätigwerden natürlicher oder juristischer Personen, die mit dem Förderungsempfänger oder seinem gesetzlichen Vertreter personenidentisch sind, ist im Rahmen des geförderten Projektes grundsätzlich unzulässig. Im Einzelfall kann eine solche Konstellation vom Förderer genehmigt werden, wenn vom Fördergeld-Empfänger nachgewiesen werden kann, dass Leistungen Dritter zum Erreichen des jeweiligen Projektziels weniger geeignet oder kostspieliger sind. Ein entsprechender Antrag ist vorab gesondert zu stellen und entsprechende Belege sind beizufügen.